musicanera

Kirchenmusik im Osten Wiesbadens

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Konzerte

40 Jahre Steinmeyer-Orgel in der Evangelischen Kirche Wiesbaden-Bierstadt

Die Orgel feiert Jubiläum! 1972 wurde die Steinmeyer-Orgel eingeweiht, im Jubiläumsjahr weisen eine Reihe von Veranstaltungen auf die Schönheit und die klanglichen Möglichkeiten des Instruments hin, aber auch auf die dringende Notwendigkeit einer Generalüberholung.

Der Artikel zur Generalüberholung

Die Vorgängerorgeln in der Wiesbaden-Bierstadter Kirche

 
Sonntag, 27. Mai 2012 um 19 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

Orgelkonzert zum Pfingstsonntag

Ein Benefizkonzert von Erhalten Helfen für die Orgel der Bierstadter Kirche

Orgel Bierstadt

Am Pfingstsonntag, 27. Mai 2012 um 19 Uhr lädt die Ev. Kirchengemeinde Wiesbaden-Bierstadt zu einem Orgelkonzert ein. Elvira Schwarz präsentiert Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, Nicolas de Grigny, Felix Mendelssohn Bartholdy u.a.

Eines der Hauptwerke des Abends ist Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge Es-Dur, das wie auf das Pfingstfest zugeschnitten zu sein scheint. Die Dreiteiligkeit der Fuge und der Charakter der Abschnitte weist sinnfällig auf die Trinität "Vater", "Sohn" und "Heiliger Geist" hin. Des weiteren wird der Hymnus "Veni Creator Spiritus" des barocken französischen Komponisten Nicolas de Grigny zu hlören sein. Er beruht auf einer 1000 Jahre alten Melodie, die die Schöpferkraft des Heiligen Geistes besingt. Ebenso steht Felix Mendelssohns "Vater-Unser-Sonate" auf dem Programm, eine große, virtuose Paraphrase über den alten Choral von Martin Luther.

Elvira Schwarz studierte Kirchenmusik in Regensburg (Orgel bei Wolfgang Hörlin) und an der Musikhochschule Frankfurt (Orgel bei Prof. Hans-Joachim Bartsch). Seit 1995 ist sie hauptberuflich als Kantorin an der Evangelischen Stadtkirche Langen tätig. Dort präsentiert sie u.a. die Orgel bei regelmäßig an Samstagen stattfindenden Marktkonzerten.

Das Konzert ist ein Benefizkonzert für die bevorstehende Orgelsanierung. Der Eintritt ist frei, eine Spende herzlich erbeten.

40 Jahre Steinmeyer-Orgel Wiesbaden-Bierstadt

 

Samstag, 14. Juli 2012 um 19 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

Händel, Deutsche Arien

Evgenia Grekova

Ein Benefizkonzert von Erhalten Helfen für die Orgel der Bierstadter Kirche

Mit Evgenia Grekova, Sopran (Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters)
Susanne Görke, Querflöte
Juliane und Hermann Roloff, Basso continuo

Eintritt frei, Spende erbeten

40 Jahre Steinmeyer-Orgel Wiesbaden-Bierstadt

Georg Friedrich Händels "Neun deutsche Arien" entstanden etwa 1724 bis 1726 in London. Sie sind eine seiner wenigen Kompositionen in deutscher Sprache. Über ihre Entstehungsgeschichte ist nicht allzu viel bekannt, allerdings sicher weiß man die literarische Quelle: Die Verse stammen aus Barthold Heinrich Brockes "Irdisches Vergnügen in Gott". Möglicherweise kannten sich Brockes und Händel, weilten doch beide zum Studium 1702-1703 in Halle/Saale, und in Brockes Woh­nung fanden wöchentlich Konzerte statt. Ferner hatte Händel 1716 das Passionsoratorium "Der für die Sünde der Welt gemarterte und ster­bende Jesus" nach Texten von Brockes vertont. Auch andere Kompo­nisten seiner Zeit wie Johann Friedrich Fasch, Johann Mattheson, Georg Philipp Telemann oder Gottfried Heinrich Stölzel vertonten Texte von Brockes.

Die den "Neun deutschen Arien" zugrunde liegenden Gedichte sind eine Huldigung der Natur und der Schöpfung. Sie inspirierten Händel zu einer Musik von großer Intensität und melodischer Schönheit. Ihre Wirkung kommt am besten in einem kammermusikalischen Rahmen zur Geltung, wie ihn die neu gestaltete Bierstadter Kirche ideal bietet. Händel hat die Arien für eine Sopranstimme, Basso Continuo und eine obligate Instrumentalstimme geschrieben, die in diesem Konzert von der Querflöte übernommen wird. Hermann Roloff

Als Mitwirkende des Abends musizieren: Evgenia Grekova vom Ensemble des Hessischen Staatstheaters. Die Flöte spielt Su­sanne Görke, Altorientalistin an der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Das basso continuo vertreten am Cembalo Juliane Roloff, Bevölkerungswissenschaftlerin, und Hermann Roloff, Physiker, am Violoncello. Lesungen ergänzen das Programm. Die Instrumentalisten sind Mitglieder des Wiesbadener Orchestervereins.

 

Samstag, 25. August 2012 um 17 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

Theo, der Orgelwurm

Theo, der Orgelwurm

Orgelkonzert für Kinder und solche, die es geblieben sind

Ein Benefizkonzert von Erhalten Helfen für die Orgel der Bierstadter Kirche

Zu einem Orgelkonzert für Kinder mit Elvira Schwarz lädt die Evangelische Kirchengemeinde Wiesbaden-Bierstadt am Samstag, 25. August 2012 um 17 Uhr in die Kirche an der Venatorstraße ein. Der Eintritt ist frei, eine Spende am Ausgang herzlich erbeten.

Theo, der Orgelwurm lebt zwar schon lange in der Orgel der Bierstadter Kirche, und viel Orgelmusik hat er auch schon gehört, aber er ist sehr neugierig (manchmal auch richtig frech!) und jetzt will er es endlich genau wissen: Wofür sind die ganzen Hebel und Knöpfe? Wie groß ist die längste Pfeife und kann man den höchsten Ton überhaupt hören? Kann man auch etwas Lustiges auf der Orgel spielen? Wo kommen die Töne heraus? Oder: Wie soll man denn bloß die vielen Tasten alle drücken?

Antworten auf diese und andere Fragen werden kind- und wurmgerecht beantwortet. Und natürlich gibt es jede Menge Musik dazu. Die Kinder sind eingeladen, auf die Empore zu kommen, damit sie Theo und „seine“ Orgel gut sehen und hören können.

Übrigens: Auch „große“ Kinder sind herzlich willkommen.

40 Jahre Steinmeyer-Orgel Wiesbaden-Bierstadt

 

Freitag, 7. September 2012 um 21 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

Traummusik in der Bierstadter Kirche

Evgenia Grekova

Mit der Konzertcristalistin Niseema Stein und dem Cristal Baschet

Eines der ungewöhnlichsten Musikinstrumente überhaupt ist das Cristal Baschet. Sein Klang ist fasziniernd und unwirklich. In der renovierten Wiesbaden-Bierstadter Kirche präsentiert die Konzertcristalistin Niseema Stein dieses seltene Instrument anlässlich der Wiesbadener Nacht der Kirchen.

Ein Cristal Baschet ist ein Musikinstrument aus Glas und Metall und geht auf die Prinzipien des Euphones zurück. Dieser Vorläufer wurde von Ernst Florenz von Chladni, 1790, in Wittenberg gebaut. 1952 wurde es von Bernard und Francois Baschet (Paris) wieder entdeckt, weiterentwickelt und als Cristal Baschet neu gebaut. Das Cristal Baschet ist ein rein akustisches Instrument mit außergewöhnlicher Klangkraft und kommt völlig ohne elektronische Technik aus. Der Gegenpol zur rasanten Entwicklung der elektronischen Musik war geschaffen. Etwa 60 Glasstäbe sind an gestimmten Metallstäben horizontal befestigt. Wird jeweils der Glasstab mit Wasser befeuchteten Fingern sanft gerieben, übertragen sich dabei seine Vibrationen an das Metall. Die entstehende Schwingung und Klangfarbe geleitet über konisch geformte Schalltrichter und ein großes Metallblatt nach außen. Der nun wahrnehmbare Ton, ein einmalig spürbarer Hörgenuss.

Niseema studierte Instrumentalpädagogik (Klavier) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Französische und spanische Klaviermusik folgten als Schwerpunkt. Ihr heutiges musikalisches Schaffen als Cristalistin ist seit einigen Jahren im Fernsehen sowie auf Ausstellungen und Konzerten zu erleben. Niseema verdichtet die akustischen Klangwelten des Cristal Baschet gerne in eigene Kompositionen. Ob farbige Stücke oder minimalistische Elemente, ihr Spiel ist eine musikalische Perle von ungewöhnlicher Ausdruckskraft. Niseema öffnet dabei Türen in fremde und doch untergründig vertraute Klangwelten. Das Cristal Baschet ist Niseemas Passion. In dreijähriger, intensiver Zusammenarbeit mit den Gebrüdern Baschet wurde ihr ein Cristal Baschet mit mehr als fünf Oktaven erweitert. Ungeahnte tonale Klangsprachen eröffneten sich. Derzeit gibt es weltweit ca. zwölf Konzert-Cristale dieser Bauart. Weitere folgen.

Evgenia Grekova

Eintritt frei, Spende erbeten

Niseema - Konzert Cristalistin (die Website der Künstlerin mit Klangbeispielen)

http://en.wikipedia.org/wiki/Cristal_baschet (Informationen zum Instrument in der englischsprachigen Wikipedia)

 

 

Sonntag, 9. September 2012 um 18 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

Orgelkonzert mit Klaus Uwe Ludwig - von Bach bis Orff

Klaus Uwe Ludwig

Was die Orgel alles kann

Ein Benefizkonzert von Erhalten Helfen für die Orgel der Bierstadter Kirche

Klaus Uwe Ludwigs Benefizkonzerte für Erhalten Helfen in der Wiesbaden-Bierstadter Gemeinde waren immer Publikumsmagnete. Sein Konzert am Tag des offenen Denkmals verspricht, ein besonderes Highlight zu werden.

Klaus Uwe Ludwig (*1943) war Kirchenmusiker in Mannheim, Kitzingen und Regensburg, bevor er 1978 seine Stelle an der Lutherkirche in Wiesbaden antrat. Seit 2008 ist er im Ruhestand und nach wie vor aktiv als Organist, Komponist und Dirigent.

Eintritt frei, Spende erbeten

40 Jahre Steinmeyer-Orgel Wiesbaden-Bierstadt


Klaus Uwe Ludwig ist . . . war mal Kirchenmusiker.

Aber ist er wirklich im Ruhestand?

1943 blinzelte er in Göttingen in das Licht der Welt und versuchte, in Mannheim aufzuwachsen und gescheit zu werden. Schon früh zeigte sich seine musikalische Begabung, denn er spielte sich bereits im Kindergarten als Dirigent auf und konnte bald einen Altar von einer Orgel unterscheiden. Jedenfalls diente er bereits fröhlich als Organist und Chorleiter, während er noch die Namen seiner Freundinnen in die Schulbank ritzte (aber, aber!!!).

Nach dem Abitur widmete er sich - nanu? - auf der Universität Heidelberg erst einmal der Mathematik und Physik. Dann ergriff in der musikalische Virus doch zu heftig. Zum A-Examen in Kirchenmusik addierte er noch rasch das Konzert-Diplom für Orgel. Außerdem versuchten Dozenten, ihm in Solo-Gesang und Orchester-Dirigieren die Flöten-Töne beizubringen.

Seine erste große Stelle führte ihn 1967 ins anmutige Kitzingen. Hier lernte er so richtig, die Pfarrer mit Orgelmusik zu ärgern, den Frankenwein kennen und lieben und ihn mit seinen Chorleuten, insbesondere aber mit den Posaunenbrüdern in vollen Zügen zu genießen. Ab 1973 ackerte er in Regensburg in ähnlicher Weise an drei sehr historischen Kirchen. Nur der Frankenwein wurde gegen das leckere Kneitinger Bier getauscht.

1978 geriet er an die Lutherkirche Wiesbaden. Dort gründete er unter den misstrauischen Blicken der Kollegen den Bach-Chor Wiesbaden und das Bach-Orchester, stellte einige Konzertreihen auf die Beine, darunter die "Sonntags-Matineen", spielte zweimal Bachs gesamtes Orgelwerk und pflügte sich schweißüberströmt durch Regers komplettes Orgel-Oeuvre. Aber er schnüffelte wie ein Spürhund auch gern in unbekannten Gefilden und entdeckt so manche Raritäten alter und neuer Provenienz, die er dem Publikum in die Gehörgänge zu schieben versuchte.

Mit Chor, Kammerchor und Orchester ließ er sich nicht nur auf oratorische Evergreens ein, sondern auch auf unbekannte Werke alter und neuer Zeit, gelegentlich auch auf - Schreck, lass nach! - Uraufführungen.

Seine arme Kinder-Kantorei musste zehn Kinder-Opern aufführen, die er geschrieben und auch Kollegen im In- und Ausland erfolgreich angedreht hat.

Selbst bei Stadt und dem Land hat er sich bemerkbar gemacht: Wiesbaden meinte, sein Chor, sein Orchester und er seien würdig für den Kulturpreis, und das Land Hessen hängte ihm eine Ehrenurkunde für Kunst und Kultur an.

Im nahen Rheingau schlürft er gern Riesling, sofern er nicht sehnsüchtig, aber meist verzweifelt an bayerische Biergärten denkt. Außerdem glaubt er, auch gelegentlich als Sänger, Pianist und Schauspieler auftreten zu müssen. Was er sonst noch so treibt, verrät seine website: www.klausuweludwig.de

 

Sonntag, 21. Oktober 2012 um 18 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

Jazztrompete und Orgel

Duo Zia

Jazz und traditionelle Musik alter und ferner Kulturen

Ein Benefizkonzert von Erhalten Helfen für die Orgel der Bierstadter Kirche

Marcus Rust und Christian Grosch aus Berlin/Potsdam nehmen die Zuhörer mit auf eine musikalische Sprachreise. Zwischen Jazz, Folklore, afrikanischen Rhythmen, Gregorianik und anderen Ausdrucksformen suchen Sie in Ihren Kompositionen und Improvisationen nach einem Klang der Gegenwart.

Marcus Rust (Trompete, Flügelhorn) und Christian Grosch (Orgel) lernten sich im Rahmen ihres Jazzstudiums an der Musikhochschule Dresden kennen.
Auf der Suche nach neuen Klängen forschen die zwei Musiker nach einem Klang der Gegenwart. Dabei spielen Traditionen eine wichtige Rolle und dienen oft als Ausgangspunkt ihrer musikalischen "Expeditionen".
 Den beiden Musikern ist daran gelegen, ihre verschiedenen musikalischen Hintergründe so zu kombinieren, dass kein Genre dem anderen etwas wegnimmt, sondern sich alles zu einem eigenen Klang ergänzt. Damit nehmen sie die Zuhörer mit auf eine geistlich-musikalische Reise zwischen indianischen Melodien, afrikanischen Rhythmen, europäischen Volksweisen und Jazz.

Marcus Rust wuchs in einer Musikerfamilie in Schwerin auf und verbrachte seine Zivildienstzeit in Bangalore (Indien), wo seine Liebe zur traditionellen Musik ferner Kulturen geweckt wurde. Die Verbindung traditioneller Klänge mit modernen Musikformen und der Improvisation begann von nun an eine wichtige Rolle in seinem musikalischen Leben zu spielen.
Von 2005 bis 2011 studierte er Trompete (Jazz-Rock-Pop) bei Till Brönner und Malte Burba und freie Improvisation bei „Baby" Sommer.
Die ihn prägendsten Einflüsse erhielt er von Musikern wie Markus Stockhausen und Céline Rudolph.

Christian Grosch kam durch das umfangreiche musikalische Wirken seines Vaters Hartmut Grosch bereits seit der frühen Kindheit sehr intensiv mit Musik und einer Vielzahl von Muskinstrumentenin Berührung.Er studierte zunächst von in Halle und Göteborg u. a. bei Matthias Jacob und Karin Nelson. Daran anschließend studierte er Jazzklavier bei Matthias Bätzel und Michael Fuchs und Komposition bei Thomas Zoller in Dresden. Durch sein breites Ausbildungsspektrum ist er in vielen musikalischen Stilistiken zu Hause, betätigt sich in Konzerten als Pianist, Organist, Komponist und Sänger.
Derzeit widmet er sich hauptsächlich der Arbeit mit dem Duo „ZIA" (Trompete und Kirchenorgel), dem Trio Matar (Jazz/Weltmusik) und seinem eigenen Jazzklaviertrio „bending times“.

www.duo-zia.de

Eintritt frei, Spende erbeten

40 Jahre Steinmeyer-Orgel Wiesbaden-Bierstadt

 

 

Mittwoch, 12. Dezember 2012 um 20 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

Adventsmusik mit dem Chor Cantate Domino

Weihnachtsengel

Advent- und weihnachtliche Chorsätze, Orgelmusik und besinnliche Texte, mit diesem anspruchsvollen Programm erfreut der Chor Cantate Domino Jahr für Jahr ihr Publikum in den Kirchen im Wiesbadener "Ländchen". Neben den Klassikern unter den Advents- und Weihnachtsliedern, wie "Der Morgenstern ist aufgedrungen" und "Es ist ein Ros entsprungen" erklingt adventliche Orgelmusik, gespielt von Thomas Schwarz.
Es singt der Chor Cantate Domino unter der Leitung von Thomas Schwarz. Jutta Stork-Felke und Alexander Hartmann führen mit adventlichen Texten durch das Programm. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird am Ausgang erbeten.

Die Adventsmusik wird am 3. Adventssonntag, 16.12.2012 um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Wiesbaden-Breckenheim, Alte Dorfstraße, wiederholt

 

Sonntag, 20. Januar 2013 um 18 Uhr, Evangelische Kirche Wiesbaden-Bierstadt, Venatorstraße

LaliCante

Mehrstimmiges vom Mittelmeer und mehr

Evgenia Grekova

Faszinierender mehrstimmiger  Gesang verbindet sich mit der Kraft und Schönheit archaischer Melodien aus verschiedenen Kulturen rund um das Mittelmeer (Villanelle aus Neapel/Lieder der sephardischen Juden). Begleitet werden die drei Frauenstimmen von einer mal filigranen, mal rhythmisch perkussiven Gitarre, der ausdrucksstarken Nyckelharpa (schwedische Schlüsselgeige) und Flöten. Instrumentalstücke aus der Alten und traditionellen Musik runden das Programm ab.LaliCante besteht seit 2007. Auftritte fanden bisher deutschlandweit statt und auf den Festivals "Recontre Lutherie Dancerie Met Müsik" im Elsaß und dem "Internationalen Drehleier- und Dudelsackfestival" in Lißberg.

mit Ute Überreiter Gesang, Nyckelharpa, Flöten
Bettina Kühn Gesang, Flöte, Gemshorn
Wolfgang Überreiter Gitarre, Saz, Gesang
Eintritt frei, Spende erbeten

LaliCante entführt das Publikum musikalisch an das Mittelmeer des 16. Jahrhunderts. Faszinierender mehrstimmiger  Gesang verbindet  sich mit der Kraft und Schönheit archaischer Melodien aus verschiedenen Kulturen (Villanelle aus Neapel/Lieder der sephardischen Juden). Begleitet werden die drei Frauenstimmen von einer mal filigranen, mal rhythmisch perkussiven Gitarre, der ausdrucksstarken Nyckelharpa, einer Diskantgambe und Flöten. Instrumentalstücke aus der Alten und traditionellen Musik runden das Programm ab.
Ute Überreiter gründete die Gruppe 2007 und erfüllte sich damit den Wunsch nach einer Formation, die weiblichen, mehrstimmigen Gesang in den Mittelpunkt stellt. In der Folkband Extra Drai spielt sie außerdem seit vielen Jahren Drehleier, Geige und Flöten und absolvierte mit dieser Gruppe weit über 100 Auftritte in Deutschland, Italien und Frankreich. Ende 2004 entdeckte sie die Nyckelharpa (auch Schlüsselgeige oder Schlüsselfidel) für sich und nahm an Meisterkursen in Schweden und auf der Akademie Burg Fürsteneck teil. Sie ist Mitglied im ersten deutschen Nyckelharpa-Orchester und nachgefragte Gastmusikerin bei anderen Ensembles aus den Bereichen Alter Musik und Folk.
Katharina Schmitt bringt neben ihrer klassischen Gesangsausbildung Erfahrungen aus der Mittelaltermusik ein. Außerhalb von LaliCante singt sie in mehreren Chören, die sie zum Teil auch leitet.
Bettina Kühn interessierte sich schon seit früher Jugend für traditionelle Musik aus verschiedenen Kulturen. Sie sang in ambitionierten Chören, leitete Gruppen zum mehrstimmigen Gesang an und spielte Theater bevor sie bei LaliCante einstieg.  Ihr besonderes Interesse gilt den sephardischen Liedern.

Evgenia Grekova

Wolfgang Überreiter sorgt mit der Gitarre für das musikalische Gerüst von LaliCante. Ursprünglich aus der Rockmusik kommend hat auch er langjährige Auftrittserfahrungen mit der Gruppe Extra Drai. Er ist immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten auf der Gitarre und weiteren Saiteninstrumenten wie z.B. der türkischen Langhalslaute Saz.
LaliCante profitiert von den unterschiedlichen Erfahrungen und Einflüssen seiner Mitglieder; die drei Frauenstimmen fügen sich nahtlos ineinander und verschmelzen zu einer klangvollen Einheit.  Die erfolgreichen Auftritte deutschlandweit und auf verschiedenen Festivals wie dem "Rencontre Lutherie Dancerie Met Müsik" im Elsass und dem "Internationalen Drehleier- und Dudelsackfestival" in Lißberg belegen, dass hier eine einzigartige Musik entsteht, deren Reiz man sich nicht entziehen kann.
Hörproben, Fotos und weitere Informationen sind zu finden unter www.myspace.com/lalicante

Eintritt frei, Spende erbeten